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Brahms - der wandernde Romantiker

 

Brahms - Wanderung

  

 

Brahms, einer der bedeutendsten und einflussreichsten Komponisten in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, komponierte eine bemerkenswerte Anzahl an Chor-, Orchester- und Orgelwerken und Kammermusiken. Daneben schuf er zahlreiche Klavierstücke und Übungen für Pianospieler. Seine Werke werden vorwiegend der Romantik zugeordnet. Er verbrachte regelmäßig Sommerzeiten in Wiesbaden, war eng befreundet mit Clara und Robert Schumann. Der Komponist liebte frische Luft und landschaftlich schöne Gegenden und war ein großer Naturfreund.

 

Wohnend zu ebener Erde oder am Hang, an Wald- oder Parkrändern, bewaffnet mit einer stummen Klaviatur und einem Notizbuch, begann Johannes Brahms sein Tagwerk. Beliebt waren bei ihm landschaftlich reizvolle Sommerdomizile - so auch Wiesbaden. Er schätzte Geselligkeit, aber auch das Ursprüngliche der Natur. Kurzsichtig und barhäuptig, mit zu kurzen Hosenbeinen und in Hemdärmeln, betrat er mit schnellem Gang seine Naturwander- und Komponierwege - Pfade und Routen in der Umgebung Wiesbadens, wo er von den Reizen der Natur, das Rauschen der Bäume, Sonne und Wasser, den Düften der Blumen und Bäume mit weiten Blicken umfangen wurde.

 

Wieso ging er als Komponist hinaus? Haben nicht Musiker, Künstler und Literaten ihre Inspiration in der Natur gefunden? Vertauscht ein Handwerker ohne Not seine Werkstatt mit dem Draussensein in der Natur? Brahms sagt dazu: „…es gibt kein Schaffen ohne harte Arbeit…“ Die Unruhe der Stadt trieb ihn hinaus in die Einsamkeit, die Geselligkeit lockte ihn. Schon als 14jähriger arbeitete er als Liedbegleiter und Klavierlehrer…

 

Brahms lies nur vollendete Werke sprechen. Erst spät freundete er sich mit sinfonischen Werken an. Seine Sinfonien bilden teilweise keinen leichten Zugang. Clara Schumann schwärmte für seine dritte Sinfonie, die er im Sommer 1883 schrieb: „…Wie ist man von Anfang bis zu Ende umfangen von dem geheimnisvollen Zauber des Waldlebens!...ich möchte sie eine Waldidylle nennen… dass man sich ganz wie eingesponnen fühlt in all den Wonnen der Natur“. Wiesbaden gewidmet, könnte man das Werk auch als „Nationalhymne Wiesbadens“ bezeichnen.´

 

Die Wanderung folgt den Spuren Brahms in die Umgebung Wiesbadens, in Wald- und Wiesenidylle, und spürt dem Komponisten im Wechselverhältnis von Komponieren und Natur, Gesellschaft und urbanem Leben nach.

 

Anfahrt: Wiesbaden, mit dem Bus Nr. 8 in Richtung Sonnenberg/Bahnholz oder Eigenheim/Wiesbaden, Haltestelle Thomaestraße und 5 min. Fußweg zur Schönen Aussicht Nr. 7 oder direkt zu Fuß vom Kurhaus in die Schöne Aussicht Nr. 7. 

Treffpunkt:  65193 Wiesbaden, Brahms Villa in der Schönen Aussicht Nr. 7 / Achtung, am 19.08. ist der Treffpunkt an der Nerobergbahn Wilhelminenstr. 51 !

 

 

Dauer und Länge: circa 3,5 h inkl. Pausen, Länge 10 km. Nach Absprache ist auch eine kürzere Tour möglich. Die Wanderung endet an der Station der Nerobergbahn und Bushaltestelle der Linie 1.

Wettereinschränkungen: Wir wandern bei jedem Wetter. Bei anhaltend schlechtem Wetter wird die Tour, soweit möglich, abgekürzt. Bei voraussehbaren extremen Wetterlagen wird die Tour bis 09:00 am Morgen des Tourenstartes per Email an alle Teilnehmer abgesagt.

 

Termine: Sonntag, 11. Juni um 14:00 Uhr / Samstag, 22. Juli um 14:00 / Samstag, 19. August um 10:00

Tourenbeitrag: 15,- Euro für Erwachsene, 5,- Euro für Kinder bis 12 Jahre

Anmeldeschluss: bis 2h vor der Wanderung.

Kontakt: 0163-4948005 oder 0611-1716063 oder per email an info@cult-touren.de

 

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In Kooperation mit der App Kultur Romantik

 

 

 Zusätzliche Termine sowie Gruppentermine gerne auf Anfrage.